Wenn ein Bibelvers zum Türöffner wird

Wenn ein Bibelvers zum Türöffner wird

Am letzten Dienstag durfte ich das neue Jüngerschaftsheft Gott kennen heisst leben, das in Zusammenarbeit mit TheFour entstanden ist, bei TheFour in Zürich vorstellen. Im Rahmen des einmal im Monat stattfindenden Hoffnungsträger-Outreaches des Teams von TheFour durfte ich die Vision und das Anwendungsfeld des Heftes vorstellen. Das Heft eignet sich ideal für einen solchen Outreach und kann Menschen, die bisher nur wenig Kontakt mit der Bibel hatten, dabei helfen, einen guten Einstieg ins Bibellesen zu finden. Viele Menschen haben Fragen über Gott, Jesus und den Sinn des Lebens. Manchmal fehlt nur ein einfacher Einstieg, um selbst in der Bibel zu entdecken, was sie zu sagen hat. Denn die Ernte ist gross (Matthäus 9,37a).

Nach der Vorstellung ging es direkt los. Unter dem Thema «Wer ist Jesus wirklich?» machten wir uns auf den Weg durch Zürich Altstetten. Es war sehr schön zu sehen, wie wir auf vorbereiteten Wegen laufen konnten. Als Einstieg nutzten wir ermutigende Bibelverse, die die Passanten aus Gläsern ziehen konnten. Einige Menschen freuten sich sehr über die Street Bible und das Heft dazu. So konnte die beste Botschaft der Welt in Zürich verbreitet werden. Genau für solche Situationen wurde das Heft entwickelt. Es soll kein weiteres Buch sein, das im Regal verstaubt, sondern Menschen dabei helfen, selbst die Bibel aufzuschlagen und Jesus besser kennenzulernen. Hast du bereits Erfahrungen mit dem neuen Jüngerschaftsheft gesammelt? Wir freuen uns, von deinen Begegnungen und Erfahrungen zu hören!

+41 77 445 02 76 (WhatsApp) oder per E-Mail an: input@godloves.me

Rom, Mission und veränderte Herzen

Rom, Mission und veränderte Herzen

Wer hat gedacht, dass sogar WC-Putzen das Leben eines Menschen prägen und verändern kann? Wir blicken auf einen unvergesslichen Sommer zurück, der wunderbare Spuren hinterlassen hat.

Bereits zum zweiten Mal durften wir unser BNE Rome Projekt durchführen. So waren wir auch diesen Sommer mit einer Gruppe aus der Schweiz im Gebäude der Bibelschule IBEI. Gemeinsam vertieften wir uns in die Apostelgeschichte und studierten den Römerbrief. Sehr nahbar lernten wir in der Stadt Rom aus der frühen  Kirchengeschichte. Durch Strasseneinsätze fanden wir Zugang zu Menschen, konnten sie beschenken und kamen mit ihnen ins Gespräch über Jesus. Natürlich war die Zeit auch geprägt von gemeinsamen Lobpreis, Bibellesen, aber auch Sport, Freizeit und tiefer Gemeinschaft.

Die ersten 30 Tage auf der Bibelschule waren extrem wertvoll und eine geniale Vorbereitung für die 10-tägigen Mission-Trips. Für diese bildeten wir kleine Teams und sendeten sie aus nach Volterra, Neapel, Sizilien und Abruzzen. 

Was gibt es Schöneres, als dass man auf eine solche Zeit zurückblicken darf, mit einem Herzen voller Dankbarkeit. So vieles hat Gott gewirkt und verändert. Gerne teilen wir ein paar Geschichten:

  • Eine Teilnehmerin hatte seit Geburt einen Sehfehler. Gott heilte sie nach einer Gebetszeit.
  • Eine italienische Frau, die in Armut lebt, nahm an einem unserer Worship-Abende teil. An diesem Abend wurde sie durch eine spontane Geldspende tief berührt, ermutigt und gestärkt.
  • Kurz vor einem Strasseneinsatz in Neapel durfte ein Teilnehmer in einer persönlichen, tiefen Zeit mit Jesus Durchbruch erleben von Ängsten, die ihn schon länger begleitet hatten.
  • Ein Teilnehmer erlebte eben beim WC-Putzen eine so tiefe Zeit mit Gott, dass er seit vielen Jahren wieder mal weinen konnte.
  • Durch Versöhnung mit einem Teil ihrer Vergangenheit durfte eine Teilnehmerin den Ruf von Gott in ihrem Leben neu entdecken.

Wir sind berührt, wie Jesus immer wieder  jede einzelne Person sieht, sie bedingungslos liebt und ihr begegnet an dem Punkt, wo sie steht. Dafür wollen wir weitergehen und in solche Projekte investieren. Die Vorbereitungen für den Sommer 2027 laufen bereits und wir sind gespannt auf das, was kommt.

Sieben Jahre, die mich geprägt haben 

Sieben Jahre, die mich geprägt haben 

Nach 7 Jahren msd geht mein Weg weiter. Mit viel Dankbarkeit im Herzen schaue ich auf diese wertvolle Zeit zurück und freue mich auf das, was kommt.

2018 bin ich mit meiner Bibelschule in Karlsruhe fertig geworden. Eine sehr wertvolle und prägende Zeit, die meinen Horizont enorm erweitert hat. Nach der Bibelschulzeit war ich voller Tatendrang, Idealismus und Ideen, die Welt und die Kirche zu verändern.

An den Open Heaven Days 2019 bin ich auf Kusi Staub zugegangen und habe mich erkundigt, was die msd ist und ob da allenfalls ein Platz für mich wäre. Eins führte zum anderen und so hatte ich vor ungefähr sieben Jahren meinen ersten Arbeitstag bei der msd. Eine offene Türe, für die ich bis heute sehr dankbar bin.

Die msd war für mich nie einfach ein gewöhnlicher Job. Hier war ein Ort, an dem ich wachsen durfte. Ich wurde ernst genommen, gefördert, herausgefordert, aufgefangen und ermutigt. Besonders dankbar bin ich für die familiäre Atmosphäre im Team, das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde, und die Möglichkeit, neben meiner Anstellung das Theologiestudium am IGW zu absolvieren.

Vieles hat sich in dieser Zeit verändert – mein Blick auf Gott, auf mich selbst und auf die Welt. Manche Gewissheiten wurden zu Fragen, andere haben sich vertieft. Ich habe gelernt, dass Glaube nicht bedeutet, auf alles eine Antwort zu haben, sondern zu vertrauen. Gott ist grösser als mein Horizont und sieht das Grosse-Ganze. Das gibt mir die Freiheit, auch dem nächsten Lebensabschnitt mit Offenheit und Neugier entgegenzugehen. 

Vielen Dank für all eure Unterstützung und Gebete! Ich bleibe gerne mit der msd verbunden. Die Sehnsucht, Menschen mit Gott zu verbinden, nehme ich gerne mit auf meinen weiteren Weg. 

Adieu. Silvio Reichen

Neues aus der Bibelkursarbeit

Neues aus der Bibelkursarbeit

Im Juli 2024 wurde das erste Jüngerschaftsheft veröffentlicht und hat die Bibelkurse in ein neues, persönlicheres Format geführt. Nun, zwei Jahre später, ist das zweite Heft fast fertig und soll in diesem Text vorgestellt werden.

Das Ziel des zweiten Heftes war es, ein spezifisches Themengebiet abzudecken, für das es bisher kaum passende Materialien gab.. Für das Heft wurde folgende Vision erarbeitet: Es soll zur jungen Generation sprechen. Eine Generation, die Jesus nicht wirklich kennt, aber ein großes Interesse an seiner Person hat. Menschen, die offen sind und eine Bibel erhalten haben, sei es beim Straßeneinsatz oder von Freunden. Sie bleiben oft ratlos zurück: „Wo soll ich anfangen zu lesen?” „Was bedeutet das für mich?” Diese Unsicherheit führt oft dazu, dass sie gar nicht oder nur kurz in der Bibel lesen. So verpassen sie eine Begegnung mit Jesus, der unser Leben verändert hat. Genau hier setzt das Heft an. Jesus lädt ein: Kommt und seht! (Joh 1,39) und genau dazu will das Heft ermutigen.

Die Zielgruppe sind Menschen, die sich für Jesus interessieren, ihn aber noch nicht durch die biblischen Texte kennen. Es soll ihnen auf einfache Weise dabei helfen, seine Werke kennenzulernen. Das Heft nimmt sie an die Hand und zeigt ihnen interessante Stellen und Lebensabschnitte von Jesus. Ein Highlight sind die vier Punkte von „THE FOUR“, die im Heft verwendet werden, um das Evangelium verständlich zu machen. Das Heft arbeitet mit gezielten Fragen, Reflexionen, Gebeten und praktischen Schritten, die zu Jesus hinführen. Denn die Dinge in der Bibel sind geschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Christus, der Sohn Gottes ist, und damit wir durch den Glauben Leben haben in seinem Namen (Joh 20,31). 

Ich wünsche mir, dass du, lieber Leser, dir Gedanken machst: Wer kommt dir gerade in den Sinn? Wer braucht eine solche Hilfestellung, um damit zu starten, in der Bibel zu lesen?

Es wird sauber

Es wird sauber

Der Frühling hat uns viel Blütenstaub gebracht, die Sicht aus den Fenstern war getrübt, darum haben wir im Juni einen Putztag organisiert.

Zusammen als Team haben wir uns, noch in der morgendlichen Kühle, an die Arbeit gemacht. In jeder Ecke fand man eine fleißige Putzkraft am Werk, Fenster wurden geglänzt, Küchenschränke geputzt, Spinnen entfernt. Bei der zunehmenden Wärme wurde das “Gefrierschrank abtauen” zur herrlichen Abkühlung.

Am Mittag hat unser Chef ein paar leckere Würste für uns gegrillt, diese haben wir zusammen als Team und mit ein paar lieben Familienmitgliedern gerne verspeist.

 Wir sind erstaunlich schnell vorangekommen und sind jetzt glücklich, wieder ungetrübte Sicht auf unsere schönen Berge zu haben.

BVC26 – mehr als nur Beachvolleyball

BVC26 – mehr als nur Beachvolleyball

23 junge Menschen aus der halben Schweiz, ein Auffahrtswochenende voller Gemeinschaft, Sport, Tiefgang. Und ganz viel von Gott. Das diesjährige Beachvolley Change Camp war für viele weit mehr als einfach nur ein Sportcamp.

Obwohl sich einige Teilnehmende vorher gar nicht kannten, entstand schon am ersten Tag eine unglaublich starke und echte Gemeinschaft. Es wurde viel gelacht, gespielt, trainiert und diskutiert. Aber auch ehrlich über persönliche Themen gesprochen. Besonders die Kleingruppen und spontanen Gespräche zwischendurch wurden für viele zu echten Highlights. Menschen öffneten ihr Herz, Probleme durften angesprochen werden und viele erlebten Ermutigung, Heilung und neue Hoffnung.

Beeindruckend war, wie spürbar Gott in diesen Tagen gewirkt hat. Der Glaube vieler wurde neu gestärkt und einige wurden motiviert, sich stärker in christliche Gemeinschaft zu integrieren. Es entstanden tiefe Freundschaften und berührende Momente, die sicher noch lange nachwirken werden.

Auch sportlich war das Camp ein voller Erfolg. Es verletzte sich niemand und auch organisatorisch lief alles rund; trotz ziemlich kaltem und regnerischem Wetter. Statt Wärme und Sonne hiess es dieses Jahr öfter in der Halle Beachvolley spielen statt draussen. Die Stimmung blieb trotzdem top und beim Abschlussturnier in der Halle in Bern konnten noch einmal alle gemeinsam Vollgas geben.

Ein Teilnehmer, der bereits zum dritten Mal dabei war, meinte nach dem Camp: „Dieses Jahr war für mich das stärkste BVC überhaupt. Das Camp kam genau zum richtigen Zeitpunkt in meinem Leben und ich durfte Gott unglaublich tief erleben. Ich hatte eine echte Begegnung mit ihm und bin extrem dankbar für diese Zeit."

Genau dafür machen wir das BVC. Und wir beten weiter, dass Gott an jedem einzelnen Menschen dranbleibt und das weiterwachsen lässt, was in diesen Tagen gestartet hat.