Sommer 2026, Anpfiff zur Weltmeisterschaft! 

Sommer 2026, Anpfiff zur Weltmeisterschaft! 

2026 ist es wieder so weit: Die Fussballwelt blickt gespannt auf die  Fussball Weltmeisterschaft. Gespielt wird in den USA, Kanada und Mexiko. Millionen von Menschen werden mitfiebern, jubeln und mit ihren Teams mit träumen.

Doch so gross diese Momente auch sind, viele Erfolge geraten schnell wieder in Vergessenheit. Titel werden gebrochen, Rekorde überholt. Was heute gefeiert wird, ist morgen oft nur noch eine Randnotiz.

Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft hat die MSD ein Werkzeug entwickelt, um mit Menschen über Jesus zu sprechen. In diesem Text möchte ich euch dieses Produkt vorstellen.

Das Produkt trägt den Namen „Der unvergessliche Sieg” und ist eine Visitenkarte aus dem Shop. Dafür wurde ein Fragebogen entwickelt, der im beigefügten PDF zu finden ist. Die Idee dahinter ist, den Menschen aufzuzeigen, wie schnell weltliche Erfolge in Vergessenheit geraten und wie einzigartig der Sieg von Jesus Christus am Kreuz war, sodass er bis heute von zentraler Bedeutung ist. Die Visitenkarte leitet dann weiter auf den Fußballbereich von Godloves.me.

Durch den Einstieg mit dem Fragebogen und dem Spiel fällt es leicht, ins Gespräch zu kommen, und es ist möglich, innerhalb kurzer Zeit eine Tiefe zu erreichen, die weit über Fußball und das Wetter der nächsten Woche hinausgeht. Es würde mich freuen, wenn ich dich ermutigen kann, das Evangelium auf diese Weise mit einer Person zu teilen.

Mit einem ähnlichen Fragebogen zur Fußball-Europameisterschaft vor zwei Jahren durfte ich schon sehr gute Begegnungen erleben. So erlebte ich, wie Menschen ins Nachdenken kamen und das Evangelium mit ihnen geteilt werden konnte. Die Gespräche wirkten nicht gestellt und unnatürlich, sondern freudig und einfach.

Für die Weltmeisterschaft wurde auch die Website erneuert. Sie erstrahlt in neuem Glanz und freut sich auf deinen Besuch unter https://godloves.me/fussball

Mein Praktikum bei der msd und HelpNet

Mein Praktikum bei der msd und HelpNet

Seit Anfang November 2025 darf ich mein Praktikum bei der msd und HelpNet machen. Das Missionswerk msd und das HelpNet befinden sich beide im selben Haus. Aus diesem Grund lässt sich eine Zusammenarbeit sehr gut umsetzen. Ich freue mich, dass ich euch nun einen kleinen Einblick in meine Arbeit geben darf.

Meine Woche startet immer mit einem Morgen im HelpNet. Dort darf ich den Unterricht für den Deutschkurs am Dienstag vorbereiten. Ausserdem findet am Montag Morgen eine offene Sprachrunde statt, in der ich mit einer kleinen Gruppe verschiedene Alltagsthemen auf Deutsch üben darf. 

Am Dienstagmorgen ist der grosse Deutschkurs im HelpNet. Dort darf ich eine kleine Klasse unterrichten. Die Leute begleiten zu dürfen und ihnen eine Hilfe beim Lernen der Deutschen Sprache sein zu dürfen, macht mir Spass und ist für mich ein grosses Privileg. Ich geniesse den Austausch mit Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen.

Von Dienstagnachmittag bis Freitag bin ich dann hauptsächlich in der msd, wo meine Aufgaben nicht vielseitiger sein könnten.
Am Mittwoch sind meine Aufgaben vor allem Büroarbeiten erledigen wie zum Beispiel: Blogs schreiben, Listen überprüfen, bearbeiten, auch praktisch anpacken, wenn es darum geht, Eltern bei der Kinderbetreuung zu entlasten oder die Räumlichkeiten sauber zu halten.
Um das ganze ein bisschen besser strukturieren zu können, arbeiten wir  gerne mit einer Liste, in der jeder Mitarbeiter Aufgaben für mich notieren kann, welche ich dann ausführen kann.

Der Donnerstag geht dann ziemlich ähnlich weiter, wobei ich nochmals zwei Lektionen Deutschunterricht in der Alphabetisierung geben darf.
Freitags helfe ich dann hauptsächlich bei der Camp- Arbeit mit. Dort darf ich mithelfen, das Ganze vorzubereiten,  zu organisieren und zu koordinieren.

Es ist für mich ein sehr grosses Privileg, in einem solchen Team mitarbeiten zu dürfen, indem alle dasselbe Ziel verfolgen, Menschen zu Jesus und an sein gutes Vaterherz zu führen. Besonders die Gebetszeiten, in denen wir uns jeden Morgen Zeit nehmen, unseren Fokus auf Gott auszurichten und mit all unseren Anliegen zu ihm zu kommen, empfinde ich immer wieder als sehr kraftvoll, ermutigend und besonders verbindend. 

Dieser Sommer gehört Gott!

Dieser Sommer gehört Gott!

Der Sommer rückt näher und mit ihm nicht nur warme Tage, sondern auch zwei besondere Highlights, auf die wir uns riesig freuen: unsere kommenden Change Camps. Gleichzeitig ist es eine Zeit, in der wir als Change Camps  bewusst nach vorne blicken und Gott einladen möchten, mitten unter uns zu wirken.

Vom 13.–18. Juli findet das Fussball Change Camp in Münsingen statt. Wir träumen davon, dass durch den Sport echte Begegnungen untereinander entstehen, aber auch mit Gott und dass der Glaube so mitten im Alltag sichtbar wird.

Bitte bete mit uns für offene Herzen, gute Gespräche und göttliche Momente, die bleiben. Neben dem Fussball werden wir auch Inputs und Outreachs durchführen. Wir wünschen uns, dass Beziehungen entstehen, die über das Camp hinausgehen, und dass Menschen Gott ganz persönlich begegnen dürfen.
Ebenso ist uns Schutz wichtig auf dem Platz, im Miteinander und in allem, was wir tun.

Direkt im Anschluss, vom 18.–25. Juli, startet das KiLa. In dieser Woche werden wir mit über 40 Kindern unterwegs sein. Eine unglaubliche Chance! Einige von ihnen kennen Jesus noch nicht persönlich  und genau für sie wollen wir besonders einstehen. Wir beten, dass sie Gottes Liebe auf eine echte und greifbare Weise erleben.

Danke, dass du diese Camps im Gebet mitträgst. Wir sind gespannt, was Gott tun wird!

Gott wirkt auch heute!

Gott wirkt auch heute!

Es war ein Tag voller Dankbarkeit, Staunen und Gemeinschaft. Die diesjährige Mitgliederversammlung des Missionswerks msd hat uns wieder einmal vor Augen geführt: Gott ist am Werk – stiller als erwartet, treuer als gedacht.

Den Auftakt machte Bernard Bucyana, der uns nicht mit Zahlen oder Berichten empfing, sondern mit einem geistlichen Input. Er nahm uns mit auf eine Reise zurück zu unserer Vision: Mit Gott und Menschen verbunden. Erfüllt von Jesus. Gesendet zu Menschen. In einer Zeit, in der es leicht ist, sich im Alltag zu verlieren, war es ein wertvoller Moment innezuhalten und zu fragen: Wofür stehen wir? Wohin trägt uns Gott? Diese Ausrichtung gab dem ganzen Tag eine tiefe Grundlage – und bereitete den Boden für alles, was folgen sollte.

Astrid Oester durfte anschliessend Zahlen präsentieren, über die wir uns gemeinsam von Herzen freuen konnten. Das vergangene Jahr war für die msd finanziell ein sehr gutes Jahr – und das ist keine Selbstverständlichkeit. Wir sind dankbar und ehrlich erstaunt, wie Gott auch in diesem Bereich seine Hand im Spiel hat. Diese Grundlage gibt uns Zuversicht und Handlungsspielraum für das, was noch vor uns liegt. Ich, Raphael Graf, Leiter der Webprojekte, knüpfte daran an und öffnete uns die Augen für eine Arbeit, die oft im Verborgenen geschieht. Er zeigte uns die Vielzahl an Websites, die von der msd entwickelt, betreut und bewirtschaftet werden. Was zunächst technisch klingt, ist in Wirklichkeit Dienst an Menschen: digitale Türen, die offen stehen – für alle, die suchen, fragen oder Hilfe brauchen.

Mascha Surbeck nahm uns dann mit in die Welt der Change Camps – und das mit einer Freude, die ansteckend war. In einer Reihe von Bildern und Momentaufnahmen liess sie die vergangene Campsaison aufleben: Gemeinschaft, Sport, Begegnungen mit Gott, veränderte Herzen. Es waren Erinnerungen, die zeigen, warum diese Arbeit so wertvoll ist, und die Vorfreude auf die kommenden Camps war im Raum spürbar.

Den bewegendsten Moment des Tages gab es ganz am Schluss – und er war nicht geplant. Zwei Mitglieder der msd, die verschiedene Gemeindegründungsprojekte in der Schweiz starten und begleiten werden, wurden spontan gesegnet. Gemeinsam haben wir sie in Gottes Hände gelegt und sie gesegnet. Es war ein stilles, kraftvolles Zeichen: Wir senden Menschen aus – nicht allein, sondern getragen von Gebet und Gemeinschaft.

Die Mitgliederversammlung 2026 war ein Tag, der uns erinnert hat, warum wir tun, was wir tun. Wir schauen zurück auf Gottes Treue – und voraus mit Vertrauen. Danke allen, die dabei waren und diese Arbeit durch Gebet, Mitdenken und Mittragen möglich machen.

Mission Universum!

Mission Universum!

So lautete das diesjährige KILA-Thema. Gemeinsam machten wir uns auf eine Entdeckungsreise ins Weltall – und nicht selten blieb uns vor lauter Staunen der Mund offen stehen. So gross und wunderschön hat Gott das Universum geschaffen: gewaltige Galaxien, leuchtende Nebel, geheimnisvolle schwarze Löcher, abertausende Sterne – und irgendwo mittendrin unser erstaunlicher Planet Erde.

Obwohl wir nur ein winziger Teil dieses riesigen Kosmos sind, ist jeder und jede Einzelne zutiefst von Gott gewollt und gesehen. Was für ein Gott – unvorstellbar gross und doch voller Liebe, der Beziehung mit uns sucht! Jeden Vormittag haben wir uns mit dem Weltraum und mit Gott beschäftigt: Wir haben gesungen, getanzt und spannende Inputs gehört, die wir in wertvollen Kleingruppen-Zeiten vertieft haben. Dabei nahmen wir jeden Tag einen Namen Gottes genauer unter die Lupe. Die Beschäftigung mit Gott und seiner Schöpfung hat uns immer wieder ins Staunen versetzt.

Einmal mehr wurde uns das Lagerhaus Alpenblick in Schwarzenegg zum Segen. Wir fühlen uns hier einfach wohl! Das Haus und der grosszügige Umschwung mit Fussballplatz und Wald sind wie geschaffen für unser KILA. Der Fussballplatz wurde von den Sportbegeisterten fast pausenlos bespielt, während andere Kinder die alten Schaukeln auf Trab hielten oder Volley- und Federbälle durch die Luft fliegen liessen.

Nachmittags stand jeweils ein aktives Programm auf dem Plan. Zwei Tage lang gab es Workshops – unterstützt von externen Gästen – mit Angeboten von Malen und Basteln über Handwerk bis hin zu Sport. Auch die beliebte Olympia durfte nicht fehlen, bei der die Ämtli-Teams in verschiedenen Disziplinen gegeneinander antraten. Die traditionelle Wasserschlacht fiel dieses Jahr zwar wetterbedingt ins Wasser, doch die Freude liessen wir uns nicht nehmen: Drinnen wurde dafür umso intensiver getöggelt, Gesellschaftsspiele gespielt und gelacht.

Ein besonderes Highlight war der Dienstag: Wir bekamen Besuch aus Zürich von Erich Strehler, der sein Wissen über Astronomie mit uns teilte. Er erzählte von faszinierenden Himmelskörpern, und wir durften durch seine Teleskope sogar die Sonne beobachten. Die Papier-Raketen, die wir anschliessend mit Schlauch und Plastiktüte starteten, waren ein riesiger Spass: Hunderte Raketen flogen an diesem Nachmittag und Abend über das Lagergelände! Abends wurde das frisch Gelernte mit einem spannenden Quiz getestet.

Jahr für Jahr ist es berührend zu sehen, wie das KILA ein Ort ist, an dem Beziehungen wachsen – zwischen den Kindern, aber auch zwischen ihnen und Gott. Das lebhafte, herzliche Miteinander schafft eine Atmosphäre, die nachhaltig wirkt. Freundschaften entstehen oder vertiefen sich und halten oft weit über das Lager hinaus.

Voller Dankbarkeit blicken wir zurück auf eine Woche, in der Gott sichtbar gewirkt und uns beschützt hat. Es gab keine grösseren Unfälle, und so wenig Heimweh wie noch nie. Grosse und kleine Segnungen nehmen wir nicht als selbstverständlich – und geben Gott dafür alle Ehre. 

Lucas und der Italiener 

Lucas und der Italiener 

Im Juli fand zum fünften Mal in Münsingen das Fussball Change Camp statt. Erneut erlebten wir eine ermutigende Woche, geprägt von Fussball, Glaube und Gemeinschaft. Lucas, einer der Campleiter, gibt hier einen Camp-Einblick. 

Das FSC 2025 war auch dieses Jahr eine sehr gelungene Woche. Im Vergleich zu den Vorjahren bestand die Gruppe aus etwas weniger Teilnehmern. Diese kleinere Gruppengrösse trug schon ab dem ersten Moment zu einer familiären Atmosphäre bei, die von uns Campleitern sehr geschätzt wurde. Zudem zeichneten sich die Teilnehmer durch ein hohes Maß an Reife und Selbständigkeit aus, was es ermöglichte, den Fokus vollständig auf die geistlichen Inhalte und den Fussball zu legen.

Während der Woche trafen wir uns jeden Morgen in Kleingruppen und studierten den Kolosserbrief. Im Zusammenhang mit dem Kolosserbrief wurden während der Woche drei unterschiedliche Inputs gehalten. In diesen Inputs ging es um unsere Beziehung zu Jesus Christus und wie sich diese praktisch in unserem Leben offenbaren will. Neben den Inputs durften wir am Donnerstag Nachmittag einen Outreach in Thun machen. Auf dem Outreach begegneten wir vielen offenen Menschen und durften wertvolle Erfahrungen sammeln. Später tauchten wir als Gruppe in die Ministry-Night ein. An diesem Abend geht es jedes Jahr darum, den Heiligen Geist wirken zu lassen. Dieses Jahr ging es speziell darum, Gott-Vater, Jesus – den Sohn Gottes – und den Heiligen Geist persönlich kennenzulernen. Die Kraft der Dreieinigkeit war deutlich spürbar.

Neben diesen Momenten durften wir auf und neben dem Fussballplatz tiefe Gemeinschaft geniessen. Auffällig war, wie rasch sich innerhalb des Camps verschiedene Freundschaften entwickelt haben, die sich bis heute weiterziehen. Aus fussballerischer Sicht verlief das Camp ebenfalls sehr positiv. Aufgrund der limitierten Auswechselspieler konnten sämtliche Teilnehmende lange auf dem Spielfeld stehen, was für Zufriedenheit unter den Spielern sorgte. Wir sind Gott dankbar, dass sich keiner der Teilnehmern verletzt hat! 

Persönliche Highlights
Ich durfte mit einem Teilnehmer aus Italien jeden Morgen in der Kleingruppe zu zweit unterwegs sein. Es entwickelte sich rasch eine super Freundschaft. Auf der einen Seite durften wir jeden Tag ein Kapitel im Kolosserbrief anschauen, und auf der anderen Seite tauschten wir uns über andere Themen aus, die uns beschäftigten. Es war ermutigend zu sehen, wie er seinen Glauben lebt und wie sein Glaube ihn durch die schwierigsten Zeiten seines Lebens getragen hat.

Auf dem Weg zum Outreach in Thun waren wir alle ein wenig angespannt. Ich bemerkte, dass mich so ein Outreach jedes Mal aufs Neue herausfordert. Ein Teilnehmer war dieses Jahr zum ersten Mal dabei. Er meinte, er habe noch nie einen Outreach gemacht. Wir durften den Outreach sehr positiv erleben, unter anderem auch aufgrund der Fussball-Euphorie im Zusammenhang der Frauen Europameisterschaft. Wir trafen viele skandinavische Fussballfans, deutsche Touristen und Einheimische. Die meisten waren sehr offen. Wir durften viele gute Gespräche führen und Einzelnen eine Bibel mit auf den Weg geben. Mein absolutes Highlight war jedoch, als wir einen Kollegen des Teilnehmers, der zum ersten Mal dabei war, trafen und er seinem Kollegen ganz gelassen erzählte, was wir für ein Camp durchführen und dass wir leidenschaftliche Nachfolger Jesu sind.